Varianten

Casino - 26.03.2012
Dominion-Variante Privateigentum - 12.03.2012
Dominion Zufallsvariante - 21.07.2011
Aktionskarten-Anzahl nach Spielerzahl staffeln - 14.06.2011
Geldkauf beschränken - 10.08.2009
Vorausschauende Planung - 15.01.2009
Dominion für 5-6 Spieler - 09.11.2008
alternatives Ende - 09.11.2008
Dominion total - 09.11.2008

Habt auch Ihr eine Idee und wollt diese hier veröffentlichen?
Sendet eine Email an
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Casino - 26.03.2012

Wir haben aus den 7 Blanko- Karten von „Was für eine Welt“ das CASINO gestaltet.

Idee: Man geht ins Casino und weiß nicht, wie hoch der Gewinn ist, da jede der Karten für 10 Geld Kaufwert eine unterschiedliche Funktion hat. So kann man das Spiel wunderschön hinauszögern und wird sehr mächtig!

Hier die Karten:

  • Entrümpler: Lege 5 beliebige Karten aus deinem Nachziehstapel ab und mische diesen neu ODER Entsorge 2 Karten aus deiner Hand; Angriff
  • Gönner: 3 Punkte/ + 2 Karten, + 1 Aktion, +2 Geld; Aktion- Punkte
  • Ökonom: 2 Punkte/ + 2 Geld, + 2 Käufe; Aktion-Punkte
  • Überfall: Alle Mitspieler ziehen 5 Karten nach und entsorgen je: 1 Geldkarte, 1 Punktekarte, 1 Aktionskarte und legen die restlichen Karten ab; Angriff
  • Bonze: Ziehe solange von deinem Nachziehstapel bis du 6 Geld hast, + 2 Geld, + 1 Kauf; Aktion
  • Schlitzohr: + 2 Karten, Alle Mitspieler müssen die oberste Karte ihres Nachziehstapels entsorgen, Angriff- Aktion
  • Finanzamt: Lass dir alle Handkarten zeigen, wähle eine aus und lege sie bei dir ab; Angriff

Wir haben damit immer sehr viel Spaß und würden diesen gern mit anderen teilen.

Elena Chucher /gif/email.gif

Liebe Dominion-Fans, vielleicht hat ja einer von Euch Lust, dieser Variante ein "Gesicht" zu geben und die Karten zu gestalten? Bitte beachtet die Hinweise zur Kartengestaltung. Eure Zuschriften sind willkommen. Hartmut


Dominion-Variante Privateigentum - 12.03.2012

Es wird nur mit 8 Königreichkarten gespielt, auf die alle Spieler Zugriff haben. Zusätzlich werden die Zufallskarten sortiert, und zwar nach Karten, die 4 Geld kosten, und Karten, die 5 Geld kosten (alle anderen werden nicht gebraucht). Beide Stapel werden separat gemischt und jeder Spieler zieht nun von jedem Stapel eine zusätzliche Karte, sein Privateigentum. Den Stapel der zugehörigen Königreichkarten legt sich jeder Spieler bereit und erhält das alleinige Kaufrecht auf diese. D.h. jeder Spieler kann in seiner Kaufphase entweder eine Karte vom allgemeinen Vorrat und / oder von seinem privaten Vorrat kaufen.

Darf ein Spieler z.B. durch den Schmuggler eine Karte nehmen, die der vorherige Spieler gekauft hat, darf er auch von dessen Privatstapel Karten nehmen, sofern zuvor von diesem Stapel gekauft wurde. Die Werkstatt, Umbau oder Füllhorn usw. erlauben einen solchen Zugriff nicht, wenn sich diese Karten im allgemeinen Vorrat befinden. Befindet sich eine solche Karte in einem privaten Vorrat, so wirkt sich ihr Text auch auf alle privaten Vorräte aus.

Optionale Spielvorschläge:

  • Zur besseren Übersicht, kann jeder Spieler eine Spielerfarbe zugeteilt bekommen und erhält 3 Spielsteine einer Farbe. Den einen legt er vor sich ab, die beiden anderen kommen auf seine privaten Königreichskarten und sperren diese für alle anderen Spieler.
  • Es kann auch mit 10 Königreichkarten gespielt werden, auf die alle Zugriff haben.
  • Die anfängliche Prozedur mit dem Sortieren der Zufallskarten dient dazu, eine gewisse Ausgewogenheit der Kartenstärke zu erhalten. Es ist jedoch möglich, Karten mit anderen Kosten auszuwählen, bspw. einen Zufallskartenstapel mit Kosten von 3 Geld oder einen mit Kosten von 6 Geld.

Ich hoffe Ihr habt alle Spaß an dieser Variante.

Mario Groß /gif/email.gif


Dominion Zufallsvariante - 21.07.2011

Die Zufallsvariante ist sehr abwechslungsreich und jeder Spieler hat die Chance auf ein Deck, welches sich von denen der Mitspieler unterscheidet. Zuerst werden ALLE Karten von ALLEN Dominion Editionen und Erweiterungen zusammen gemischt. Natürlich ausgenommen der Geld und Punktekarten vom Vorrat und der Karten mit blauer Rückseite. Jetzt werden aus allen Karten 10 Stapel mit je 10 - 20 Karten gebildet. Je mehr Karten in einem Stapel sind, desto länger dauert das Spiel. Die 10 Stapel sind die Königreichstapel und werden verdeckt hingelegt. Lediglich die oberste Karte jedes Stapels wird bei Spielbeginn umgedreht und liegt somit offen. Wenn diese Karte gekauft wird, wird die nächste umgedreht. Somit entsteht ein Spiel voller Spannung und mit unterschiedlichen Kartendecks. Die Karten mit blauem Rand zählen als Preiskarten (Reiche Ernte "Turnier"), Schwarzmarktkarten (Promokarte Schwarzmarkt) oder als Verderbniskarten (Reiche Ernte "kleine Hexe"). Falls man eine Karte aufdeckt, die z.B. die Handelsmarker ("Handelsroute") benötigt erweitert man kurzerhand das Spiel mit den Markern und den Tableaus.

Diese Variante ist sehr abwechslungsreich und ermöglicht, dass z.B. eine sehr gute Karte nur einmal im Spiel ist und somit zu einem großen Vorteil verhelfen kann. Außerdem benötigt man die Sortiereinlagen in den Kartons nicht mehr, da alle Karten durcheinander in einen leeren Karton passen. Somit muss man nur noch zwei Kartons mitnehmen (einen für die Geld und Punktekarten und einen für alle anderen Karten) und nicht wie bisher 6 Stück, falls man das Spiel mal transportieren möchte. Hervorragend um eigens gebastelte Karten zu integrieren.

Viel Spaß beim ausprobieren dieser Variante.

Daniel Maier /gif/email.gif


Aktionskarten-Anzahl nach Spielerzahl staffeln - 14.06.2011

Beim Spiel zu viert kann man das Spielende variabler gestalten durch das Aufkaufen von Aktionskarten. Um diesen Effekt auf das Spiel zu dritt und zu zweit zu übertragen, kann man die Anzahl der Aktionskarten im Spiel zu dritt pro Stapel auf 9 Karten und im Spiel zu zweit auf 8 Karten pro Stapel reduzieren.

Jürgen Weißauer


Geldkauf beschränken - 10.08.2009

Eine reine Geldstrategie - hohe Geldkarten kaufen und baldmöglichst Provinzen, Kauf von Aktionskarten meiden - ist gemessen am Mangel an Originalität recht erfolgreich. Wer in den Aktionskarten keine Mittel zu finden vermag und die Geldstrategie einschränken will, probiere folgende Variante von Ralf Drechsel.

Zusätzlich bereitgelegt werden Streichhölzer oder Münzen oder was immer sonst leicht gezählt werden kann und verfügbar ist. Das Spiel wird normal gespielt. Nur dienen die Streichhölzer dazu, um den Spielern zu erlauben Geldkarten zu kaufen.

In den ersten beiden Spielrunden - mit den gleichen Startkarten bei jedem Spieler - ist der Kauf einer Geldkarte noch frei. Danach darf ein Spieler nur Geldkarten kaufen, wenn er die benötigte Anzahl von Streichhölzern hat.

  • Bei Kupfer ein Streichholz
  • Bei Silber zwei Streichhölzer
  • Bei Gold drei Streichhölzer

Zu Beginn hat niemand ein Streichholz. Man bekommt ein Streichholz in einer Runde, in der man keine Geldkarten kauft. Dies ist natürlich auch schon in den ersten beiden Spielrunden möglich.

Man darf auch mehrere Runden ohne Geldkartenkauf spielen, um so irgendwann mal viele Streichhölzer zu haben. Wenn man keine Königreichkarte kaufen kann oder will, darf man sich trotzdem ein Streichholz nehmen. Man darf nur dann kein Streichholz ziehen wenn man eine Geldkarte kauft.

Ralf: "Diese Variante verhindert, dass ein Spieler die Aktionskarten völlig außer acht lässt und macht viel mehr Spaß, weil so manche Karten an Bedeutung gewinnen und keine an Bedeutung verliert."


Vorausschauende Planung - 15.01.2009

Variante von Timo Hanschke : In der eigenen Aufräumphase darfst du eine ungenutzte Handkarte auf der Hand belassen. Du ziehst somit nur noch vier Karten vom Zugstapel nach, um so auf fünf Karten zu kommen.

Diese Grundidee in einer Aktionskarte zu verankern war die Inspiration für den neuen Typ der Machtkarten. Das Ergebnis ist die Karte "Postkutsche".


Dominion für 5-6 Spieler - 09.11.2008

Dominion funktioniert in jeder Besetzung gut, mit 2, 3 oder 4 Spielern. Schon nach kurzer Einarbeitung in das Spiel werden die meisten sehr zügig spielen. So dürften sich Wartezeiten in Grenzen halten, auch wenn mehr als die vorgesehenen 4 Spieler teilnehmen.

Lediglich die 24 Karten "Anwesen" (1 Punkt) sind für vier Spieler abgezählt, bekommt doch jeder drei davon in sein Startdeck und 12 sollen einen Stapel im Spiel bilden. Da dem Spiel sieben Blankokarten beiliegen, kann man sechs davon als "Anwesen" definieren und so Dominion auch mit 5 oder 6 Spielern spielen.


alternatives Ende - 09.11.2008

Die Regel sieht vor, dass das Spiel unmittelbar endet, sobald der dritte Stapel oder aber die "Provinzen" (6 Punkte) vergeben sind. Bei Punkte-Gleichstand hat der Spieler den Vorteil, der weniger Züge benötigt hat.

Im Spielbox-Forum wurde diskutiert, ob so nicht vorne sitzende Spieler begünstigt werden, wenn sie ggf. einen Zug mehr haben und so eine Provinz mehr abbekommen können. Andererseits sind 12 Provinzen durch 2, 3 und 4 teilbar, so dass, wenn nach Abschluss einer Runde am Tisch 11 davon vergeben sind, ein Spieler seine Möglichkeiten ggf. nicht ausgeschöpft hat (von Kartenpech reden wir mal nicht) und so ein anderer davon profitieren kann. Alles richtig, dennoch können einige der gemachten Vorschläge zu alternativem Spielende und Endwertung durchaus gefallen. Sucht Euch für eine Hausregel das Passende aus:

  • Die Runde wird zuende gespielt, so dass jeder gleich oft ans Spiel kommt. Bei Punktegleichstand gewinnt, wer mehr Geld in seinem Stapel hat.
  • Die Runde wird zuende gespielt, so dass jeder gleich oft ans Spiel kommt. Ein in der letzten Runde verbrauchter Punktkartenstapel (meist: Provinzen) wird für den Rest der Runde um "Phantomkarten" erweitert, d.h. es können noch gedachte weitere Karten dieser Art in der Schlussrunde gekauft werden.
  • ...[hier könnte Deine Idee stehen]

Ungeachtet der mathematischen Betrachtung (Teilung von 12 innerhalb einzelner Stapel) gilt, dass mehr Punkte machen kann, wer mehr Züge hat - und wenn er auch nur ein Anwesen kauft und so einen Gleichstand zu seinen Gunsten auflöst. Mir persönlich (Hartmut Th.) gefällt die Phantomkarten-Regelung von Chris im Forum sehr gut :-)


Dominion total - 09.11.2008

Wenn Ihr das Spiel kennt und liebt und ein paar Minuten mehr Spielzeit nicht als Last empfindet, spielt doch mal "Dominion total". Einfach alle Karten aus dem Spiel auf den Tisch, also keine Auswahl treffen. Gespielt wird, bis die letzte positive Punktkarte einen Besitzer gefunden hat. Auch im Spiel zu zweit muss man die Anzahl der Punkkarten nicht unbedingt reduzieren. Und wenn Ihr schon 'ne Hausregel erprobt, könnt Ihr gleich noch die Endwertung anpassen (s.o.).